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Dass Malta eine kleine Insel ist, merkt man insbesondere, wenn man sich ihr aus der Luft nähert. Das Flugzeug ist schon lange im Sinkflug, ehe man etwas von der Insel sieht, ein flacher Fels, der wie ein riesiger Flugzeugträger aus dem Mittelmeer ragt. Malta, eine Insel, die keine Berge, keine Seen und auch keine Wälder hat. Dann folgt einer kurzer Überflug einer Steilküste und einiger Siedlungen, am Horizont erkennt man den Grand Harbour mit Valletta, und schon setzt man auf einem kleinen, aber schönen und gepflegten Flughafen auf. Der Schein trügt nicht, so wie der Flughafen, so ist auch die Insel. Hinzu kommt noch eine angenehme, etwas zurückhaltende Gastfreundschaft, lästige Kofferträger oder Händler sind hier Fremdwörter. Sobald man aber dann über die Insel zu seinem Ziel fährt, ist das Wörtchen ‘klein’ sehr bald vergessen. Malta ist von einer dermaßen dichten Urbanität geprägt, die in Europa nur Millionenstädte und Ballungszentren aufweisen können, und das dort, wo die größte Stadt gerade mal 20.000 Einwohner hat. Das liegt daran, dass rund um Valletta eine Stadt in die andere übergeht und das zieht sich fast um die halbe Insel. |
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