Kreta

Kriti

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All diese Namen stehen für eine der schönsten Insel im Mittelmeer. Kreta ist die größte und nach Gavdos (98 Ew.) die südlichste bewohnte griechische Insel. Es ist nicht nur die unwahrscheinliche Vielfalt der in großen Teilen noch ursprünglichen Landschaft, die Kreta zu einer beliebten Urlaubsinsel werden ließ, es sind auch die Kreter und ihre Mentalität selbst. Sie sind gastfreundlich, unaufdringlich und ehrlich.

Kreta war wie viele andere griechische Inseln lange türkisch besetzt und nach der Befreiung und einigen Jahren Autonomie gehört die Insel erst seit 1913 zu Griechenland. Kreta gilt durch die Minoer auch als die Wiege der europäischen Zivilisation.

Einen guten Eindruck von der Insel liefern die Bildergalerien
Westkreta / Ostkreta.

Galerie Westkreta
Sellia an der Südküste

Daten:
rund 601.000 Einwohner
 Hauptstadt: Iraklio (142.000 Ew.)
4 Bezirke / Präfekturen
8.336 Quatratkilometer groß
280 km lang / 60 km breit
mehrere Gebirge bis zu 2456 m hoch

Über die Webcam in Hora Sfakion
 kann man täglich das Wetter an der Südküste und den Besucherverkehr im Hafen begutachten.

Galerie Ostkreta

Anreise per Flugzeug

Spektakulär ist, wenn man tagsüber mit dem Flugzeug aus Richtung Westen (leider selten) auf den Flughafen Iraklio landet. Man sieht erst Meer, Felsen und Himmel, dann die Küste mit der Stadt (beim ‘Einkreisen’) und schließlich rast man in so geringer Höhe über die Stadt auf die Landebahn zu, dass man glaubt, die Nummernschilder der parkenden Autos in Iraklios Straßen zu erkennen. Kaum aufgesetzt, kann man bei einer Bugkamera bereits das Ende der Landebahn sehen, hinter der sich abrupt die Klippen und das Meer zeigen. Für weniger Ängstliche ein wunderbares Erlebnis.

Nicht mehr so katastrophal wie noch vor wenigen Jahren, wo viel Gedränge und lange Wartezeiten Alltag waren, ist die Ankunft auf dem Flughafen Iraklio. Das Empfangsgebäude hat man erweitert und für den Urlauberandrang stehen nun mehr Raum und Kofferbänder zur Verfügung. Hier beginnt meist ein unver- gesslicher Kreta-Urlaub. Wer echte kretische Atmosphäre und Gastfreundlichkeit erleben möchte und nicht unbedingt den Trubel a la ‘Ballermann’ braucht, sollte die großen Touristenzentren meiden, insbesondere jene zwischen Heraklion und Malia. Ein Griechenland-Neuling könnte schwer enttäuscht sein, denn hier ist nur wenig griechisch und nichts mehr kretisch, austauschbar mit anderen Urlaubszentren des Mittelmeeres. Negativ ist leider noch das Umweltverhalten der Kreter: Bauruinen, Autowracks oder illegal entsorgter Müll verunzieren hin und wieder die Landschaft. Aber nicht die Nase rümpfen oder hochnäsig meckern und auf keinen Fall deutsch denken, es ist ein anderes Land, es ist eine andere Mentalität. Dies sollte man als Gast respektieren !

Venezianischer Hafen

Abseits der Touristenrouten mit seinen Restaurants und Souvenirshops kann man durch romantische Altstadtgassen bummeln und urige Tavernen, kleine Moscheen und Kirchen und den kretischen Alltag entdecken.

In der Altstadt

Urlaubs- und Touristenstadt Rethymnon

Rethymnon ist eine sehr schöne kleine Stadt mit 30.000 Ew., die wegen ihrer historischen Altstadt und des Hafens touristisch viel besucht wird. Dennoch kann man hier echtes, südländisch pulsierendes Leben auf den Straßen und Plätzen erleben.

Festung
Straßenszene

Zu empfehlen sind auch ein Besuch auf dem südländischen Markt, Besichtungen der Festung (Fortezza) und den venezianischen Hafen mit seinen vielen Fischrestaurant oder das Relaxen am weitläufigen Strand.

Alter Leuchtturm

Urlaubs- und Badeorte Platanias bei Rethymnon und Plakias an der Südküste

Platanes ist zwar ein kleiner Urlaubsort, er bietet aber fast alles für einen schönen Aufenthalt. Zum Glück sucht man hier vergebens Hotelburgen. Alle Hotels sind architektonisch annehmbar gebaut und nicht zu groß. Es gibt genug Tavernen, Bars und Geschäfte, so dass man jeden Abend zum Bummeln und zu gemütlichen Restaurantbesuchen nutzen kann. Hat man Lust auf mehr Trubel, ist man in wenigen Minuten in Rethymno.

Platanes
Platanes

 Adele Kampos schließt sich, nur durch eine kleine Brücke getrennt, direkt an Platanes an. Auch hier ist die Infrastruktur gut und der Strand ist ebenfalls nicht weit. Der langgezogene Ort ist etwas ruhiger als Platanias. Von Adele oder Platanes kann man sehr gut Ausflüge in andere Regionen der Insel unternehmen. Bis zur Süd- küste sind es nur 40 km und  Iraklion, Knossos oder die schöne Stadt Chania sind auch schnell erreicht.

Strand bei Plakias
Platanes - Beach

Weitere schöne Ziele sind Plakias, Aghia Galini, das Kloster Preveli und die Palmenschlucht sowie Matala an der Südküste. Fast ein Muss ist eine Fahrt mit dem Mietwagen entlang der Südküste von Vrysses über Chora Sfakion, Frankokastello, Mirthios, Plakias bis nach Aghia Galini durch eine faszinierende Bergwelt, mit wunderbaren Ausblicken auf das Libysche Meer und mit vielen kleinen, noch ursprünglichen Berg- und Küstendörfer.

Landschaft im Süden
Hotel Nefeli Beach

Tipp: Das 3+ Sterne-Hotel Nefeli bietet beste Voraussetzungen für einen schönen Urlaub. Das Hotel mit seinen 120 Zimmern wurde 2007 top-saniert und ist sehr gemütlich und modern. Die im Baustil einem kretischen Dorf nachempfundene Hoteanlage hat einen schönen Garten, ist sehr sauber und hat eine angenehme Atmosphäre. Das gesamte Personal einschließlich der Putzfrauen sind überaus herzlich und freundlich.Das reichliche, meist griechische oder italienische Essen mit vielen Salaten ist recht gut. Ein Klick auf diesen Link, und es gibt mehr vom Hotel zu sehen (vor der Sanierung!).

Hotelgarten

Tipps und Resümee

Minoische Doppelaxt

Das ist Kreta !
Kleine selbsterlebte Geschichten, in anderen Urlaubsländern durchaus
nicht immer selbstverständlich.
1. Ausgeschlossen
2. Erst probieren!
3. Halt - Taxi !

Viele aktuelle Info’s über Reisen, Autos, Wetter, Küchentipps u.a.m.
gibt es auf der
mb’s Info-site
Schauen Sie mal rein!

  Bildergalerien
 weiterer Urlaubsländer.

eine Wetterseite, bei der Urlaubsstimmung aufkommt.

Positiv: Vor Diebstahl, Nepperei oder anderen unschönen Erlebnissen wie in vielen anderen Urlaubsländern braucht man sich hier weder im Hotel noch am Strand oder in den Orten zu fürchten. Diese Delikte sind hier sehr selten ! Die Kreter sind offenbar für sowas viel zu stolz.
Obwohl die Kreter nicht so wohlhabend sind sind, viel und hart arbeiten und auch viel Ärger haben und oft uneins sind, hat man den Eindruck, dass die Menschen hier glücklicher leben als in Mitteleuropa. Denn lockere Betriebsamkeit prägt hier das Leben, nicht Stress und Hektik.
Wussten Sie, dass die Kreter die höchste Lebenserwartung und die wenigsten Kranken in Europa haben ? Das angenehme Klima, das gesunde Essen und der meist stressfreie Lebensstil sind der Grund hierfür. So soll man sich nicht ärgern, wenn die meist freundliche Bedienung in der Taverne, im Bus oder beim Einkaufen mal etwas länger dauert. Dies soll heißen: hetze nicht, das Leben ist kurz und genieße es auch mal, gerade im Urlaub. Auch sollte man nicht erwarten, dass die echten Kreter vor einem kriechen, nur um ein paar Euro mehr zu verdienen.
Nach 14 Tagen Urlaub (diesen bloß nicht nur im Hotel und am Strand verbringen !), in dem man viel von Land und Leute kennengelernt und sich ein wenig diese Lebensweise gewöhnt hat, möchte man diese nicht mehr missen und die Heimkehr in das stressige, egoistische Deutschland, wo Karriere und Protzerei mehr zählen als der Mensch und die Familie, wird einem schwer fallen.

Stier von
 Minos

P.S.: mit Ausnahme des Hotelprospekts und der Gesamtansicht Rethymnon stammen alle Bilder vom Webmaster. Copyright © mb’s site /2001-2009

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