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Zeppeline über Meiningen

Vielen ist nicht bekannt, dass Meiningen in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts einen regulären Flugverkehrslandeplatz besaß. Dieser wurde täglich zweimal von Passagiermaschinen der Linie Erfurt-Weimar-Meiningen-Fürth-München angeflogen, deren Flüge gut angenommen und stets ausgebucht waren. Dies ist auch ein Beweis für die verkehrsgünstige Lage auf der Straße, der Schiene und in der Luft und der allgemeinen Bedeutung der relativ kleinen Stadt. Leider wurde in den 30ern der Flugbetrieb eingestellt, da der einst reichen Residenz aufgrund der Weltwirtschaftslage das Geld für die Unterhaltung des Flugplatzes fehlte. Aber es fanden dennoch weiterhin Flugtage und -shows statt. Höhepunkte waren zweifellos die beiden Zeppelinlandungen 1931 und 1939.

Am 11.Oktober 1931 landete das LZ 127 ‘Graf Zeppelin’ vor einer riesigen Kulisse von rund 100.000 Zuschauern.

Die Bilder zeigen den Rundflug über Meiningen und die Landephasen des berühmten Luftschiffes.

Technische Daten von LZ 127: Länge 236 m , Durchmesser 30 m , Höhe 34 m , Gasinhalt 105.000 cbm , 2650 PS , max. 130 km/h.

Am 2. Juli 1939 gab es mit dem 41 m hohen (!) Luftschiff LZ 130 eine zweite Landung auf dem Meininger Flugplatz. Das damals relativ ...

 ... neue 3400 PS starke Schiff war der Nachfolger der ‘Hindenburg’, die durch die Katastrophe
 von Lakehurst traurige Berühmtheit erlangte. Dies war die ...

... erste Landung von LZ 130 außerhalb vom Heimatflughafen Frankfurt/Main. Links ein vom Luftschiff geschossenes Foto der Meininger Innenstadt.

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