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6 Staffeln von 1965 - 1971 / 168 Folgen Ein Käfig voller Helden Handlungsort: Deutschland 1942 - 1944

Ein Kriegsgefangenenlager Anfang der 40er Jahre, so wie es viele in Deutschland gab. Hier sind aus- schließlich Piloten und Mannschaften der westallierten Luftwaffe untergebracht. Vor diesem reellen und eher traurigen Hintergrund spielt eine der erfolgreichsten Sitcom und Hollywood hatte hierzu 20 Jahre nach dem Krieg offenbar keine Bedenken mehr.

Das Lager Stalag XIII ist anders als die anderen, denn hier spielen sich unglaubliche Ereignisse ab und hier haben nicht die Deutschen, sondern ein kleiner Trupp von fünf Kriegsgefangenen das Sagen, nur wissen das die Deutschen nicht. Kommandant des Lagers ist Oberst Klink, der ranghöchste Offizier der Gefangenen ist Colonel Hogan (vgl. Oberst). Er ist der Ansprech und Verhandlungs- partner für die Deutschen in Fragen der Verpflegung, Unterbringung, medizinische Versorgung usw. und der Kopf dieser Truppe,
genannt Hogan’s Heroes (OT). Und dies ist ...>>>

In der Realität natürlich unmöglich, haben diese fünf Männer ein Flucht- ,Spionage- und Sabotage-Unter- nehmen eingerichtet, das von den Westallierten in London gesteuert wird. Unter dem Lager existiert ein weitverzweigtes Tunnelsystem mit Ausgängen außerhalb des Lagers, weiterhin eine Funkstation, Werk- stätten und eine umfangreiche Kleiderkammer mit deutschen Uniformen. So werden abgeschossene Pi- loten oder in Gefahr befindliche Untergrundkämpfer nach England ausgeschleust und weiterhin Sabotage und Spionage betrieben, Um dies nicht zu gefährden, ist jeder normale Fluchtversuch untersagt. Oberst Klink denkt, das ist sein Verdienst (Zitat:“Aus meenem Laascher is noch keena geflitzt“), was ihm Pluspunkte bei seinen Vorgesetzten einbringt.

Die unseren Deutschen

  Oberst Wilhelm Klink:
 ein sächsisches Original mit Monokel, der immer hart durchgreifen will, im Grunde aber ein gutes Herz hat. Dar- steller: Werner Klemperer

Wie ist sowas möglich ? Schlafen die Deutschen ? Nun, Oberst Klink ist der trottelhafteste Kommandant
der Wehrmacht und Feldwebel Schultz, Chef der Wachmannschaft, ist ein gutmütiger Bayer, der zwar einiges mitkriegt, aber keine Schwierigkeiten mag. Seine Devise ist:  “ I hör nix - I seh nix - I weiß nix ! “
Und um diese ‘ideale’ Lagerführung nicht zu verlieren, muss Hogan so manches mal verhindern, dass Klink oder Schultz wegen Unfähigkeit an die russische Front versetzt werden.

Die Helden

Colonel Hogan:
amerikanischer Offizier der Air-Force, Chef und Denker der Truppe, führt Oberst
Klink ständig hinters Licht.
Darsteller:    Bob Crane

Corporal Newkirk:
von der britischen Royal-Air- Force, Spezialist im Safe- knacken, Uniformen schnei- dern, Verkleidungskünstler.
Darsteller: Richard Dawson

Corporal LeBeau:
von der französischen Luft- waffe, Späher und Spezialist für Ablenkungsmanöver, und natürlich ein genialer Koch.
Darsteller:  Robert Clary

Sergant Carter:
von der Air-Force, Spreng- stoffspezialist und Chemiker.
spielt oft deutsche Generäle o.a. nach. Naiv, aber lustig.
Darsteller:  Larry Hovis

Sergant Kinchloe:
von der Air-Force, Funker, Techniker und Mathe-Ass
der Helden, kann gut Stimmen immitieren.
Darsteller:  Ivan Dixon

 Feldwebel Schultz:
 ein Bayer, wie er im Buche steht. Gutmütig und gemüt- lich, mag seine Gefangenen und LeBeau’s Apfelstrudel.
Darsteller: John Banner

 General Burkhalter:
 Chef aller Luft-Stalags, aus Wien, kennt Klink nur zugut (“Klink, sie Idiot !”). Schaut öfter nach dem Rechten. Darsteller:  Leon Askin

 Major Hochstetter:
 Aufpasser von der Gestapo. Ahnt, was im Lager vorgeht, kann es aber nie beweisen, ist immer gleich auf ‘180’ . Darsteller:  Howard Caine

 Frl. Helga (nur Staffel 1):
 Lispelnde Vorzimmer-Tippse von Klink, süß und liebens- wert, flirtet gern mit Hogan und hilft ihm manchmal. Darstellerin: Cynthia Lynn

 Frl. Hilda (Staffeln 2-6):
 Charmante Sekretärin von Klink, genannt ‘Schnulle’, kam für Helga, konnte diese aber nicht ganz ersetzen. Darstellerin: Sigrid Valdis

Link:   Viel mehr über Hogan’s Heroes kann man auf dieser Seite erfahren:
www.stalag13.de

Steckbrief der Serie

 - Als Deutscher sollte man die Serie nicht allzu ernst nehmen
   und auch mal über sich selbst lachen können, nur dann kann
   man diese Serie genießen.
 - Die erste Folge wurde noch in Schwarz-Weiß gedreht und
   nur hier spielte noch ein russischer Kriegsgefangener mit.
 - Diese Serie wirkt weder überdreht noch albern.
 - Die Handlungen sind meist gut durchdacht, aber sie sind
   nicht das Wichtigste. Es wurde vielmehr Gewicht auf die
   Charaktere, den allgegenwärtigen Wortwitz und auf deut-
   scher Seite auf die Dialekte (einfach Spitze) gelegt,
   z.B. Klink - sächsisch, Schultz - bayerisch, Burkhalter -
   wienerisch. Es kommen noch viele andere Dialekte wie
   etwa berlinerisch oder norddeutsch zum Zuge.
 - In der Serie herrscht stets Winter, frierende Gefangene und
   Schneeflecken sind immer präsent.
 - Während man es mit den Uniformen und Dienstgraden sehr
   genau nimmt, legt man kaum einen Wert auf eine korrekte
   Kulisse und Maske. So ist das winterliche Lager von im-
   mergrünen Bäumen (Drehort war Kalifornien) umgeben, es
   müssen amerikanische LKW’s schon mal für deutsche
   Transporter herhalten, es gibt nur die in England oder
   Amerika üblichen Türknaufe oder Bier-Zapfhähne und es
   gibt einige Rechtschreibfehler auf Schildern etc., z.B.
   ‘Ba
rracke’. Desweiteren tragen insbesondere die Schau-
   spielerinnen die Haarmode und das Make-Up der 60er, ja
   selbst Newkirk und Kinchloe trugen die Ende der 60er
   üblichen Koteletten und Schnurrbärte.
 - Der Ort der Serie basiert auf das im Zweiten Weltkrieg
   wirklich existierende Stalag XIII bei Hammelburg,
   es lag aber nicht bei Düsseldorf, sondern nahe
   Bad Kissingen und Würzburg in Unterfranken/Bayern.

 

Bildergalerie

 

Gegenspieler Klink und Hogan:
eines der vielen Dispute.

Hier steckt aber einer verdammt tief in Schwierigkeiten.

Die fünf Helden beobachten interessiert eine Aktion der Deutschen.

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